Nachdem wir fast zwei Jahre auf den Releasetermin des Emotiv Epoc gewartet hatten, waren wir mehr als gespannt, wie gut das Emotiv Epoc wirklich ist. Trotz unserer Ungeduld haben wir uns noch die Zeit genommen ein paar Unboxing Fotos zu machen.
1. Bestellung und Lieferung
Nachdem wir das Emotiv Epoc Headset bestellt hatten, ging die Auslieferung recht zügig. Nach sechs Tagen wurde nicht nur geliefert, sondern wir bekamen sogar per Email mitgeteilt das unser Nachbar das Paket für uns angenommen hatte. Mit dem Emotiv Epoc Developer Headset bekommt man eine ganze Reihe an kostenloser Software sowie die im Preis enthaltenen Developer Tools als Download angeboten. Zusätzlich gibt es eine 70 Seitige PDF Anleitung für das Neuroheadset und die zugehörige Software. Die Hardware wir in einem schicken Kartonkoffer mit Schaumstoffpolsterung geliefert. Da die 16 Sensoren des Neuroheadsets nach allen Seiten abstehen, benötigt man den Koffer zur weiteren und sicheren Aufbewahrung.
2. Lieferumfang
Das Developer Neuroheadset wird mit allen Komponenten ausgeliefert, die man für den Einsatz benötigt. Die Sensoren sind einzeln in einem Hydrator Set verpackt. Da die Schaumstoff Sensorpadaufsätze feucht gehalten werden müssen, ist das Hydratorset wasserdicht und besitzt eine Rehydrationsfläche die separat mit Salineflüssigkeit getränkt wird. Ein Fläschchen mit dieser Flüssigkeit wird mitgeliefert. Leider ist dieses mit einer Inhaltsangabe in einer unenzifferbaren Sprache bedruckt. (Wir vermuten Klingonisch) Laut Anleitung bekommt man diese Flüssigkeit aber, in jeder Drogerie oder Aphotheke. In der Box findet man noch ein Miniusb-Kabel um das Headset zu laden, sowie den wireless USB Stick.
3. Qualität und Zusammenbau
Die komplette Hardware macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Trotz des fragilen Aussehens der Sensorarme ist das Headset ausgesprochen stabil. Das Neuroheadset, die Sensoren und die Hydratorbox ist aus einem hochwertigen und kratzfestem Plastik gegossen.
Bei dem ersten Zusammenbau des Headsets, ist man besorgt das die Sensorarme verbogen werden oder das Gewinde der Sensoren ausleiert. Trotz der nicht unerheblichen Krafteinwirkung die man ausüben muss, um die Sensoren anzuschließen sieht man auch nach mehrfachem Zusammenbau keinerlei Abnutzungsspuren. Die Sensoren werden vor dem Einbau mit Salinelösung beträufelt. Hier ist die Angabe in der Anleitung leider etwas ungenau. Einen 100%igen Kontakt bekamen wir nach fünf Tropfen Salinelösung pro Sensor. Die Sensoren hält man am Besten mit einem weichen Tuch, während man diese in das Headset einschraubt.
Vor der ersten Nutzung des NeuroHeadsets muss dieses voll geladen werden. Die erste Ladedauer beträgt über das MiniUSB ca. vier Stunden. Anschließend ist das Headset für 12 Stunden durchgehende Verwendung geladen.